Samstag, 20. Dezember 2024, 12 Uhr ♦ Stadtpfarrkirche St. Nikolaus, Rosenheim ♦ Besinnung am Mittag – Weihnachtliche Orgelmusik der Hansestädte ♦ von Franz Tunder, Heinrich Scheidemann, Paul Siefert, Matthias Weckmann, Delphin Strunck, Piotr Drusiński und Melchior Schildt ♦ Michael Eberth Orgel, Angelika Radowitz, Bassdulcian
Programm
Franz Tunder (Lübeck 1614 – 1667)
Præludium in g
(aus Mus.ant.pract. KN 207/16, Ratsbücherei Lüneburg)
Paul Siefert (Danzig 1586 – 1666)
Puer natus in Bethlehem
8 Variationen
(aus Ms. Lynar B1, Staatsbibl. Berlin)
Matthias Weckmann (Hamburg 1616 – 1674)
Gelobet seystu Jesu Christ
Primus versus à 4 – Secundus versus Auff 2 Clavir – Tertius versus A 3 Voc
(aus Mus.ant.pract. KN 207/21, Ratsbücherei Lüneburg)
Delphin Strungk (Braunschweig 1601 – 1694)
Verbum caro factum est (Intavolierung einer Motette von Hans Leo Hassler)
(aus Mus.ant.pract. KN 209, Ratsbücherei Lüneburg)
Piotr Drusiński (Danzig 15?? – 1611)
Resonat in laudibus
(aus der Olivaer Orgeltabulatur F 15-286)
Anonymus (Lüneburg, 17. Jhdt.)
Resonet in laudibus
Christum wir sollen loben schon
(aus Mus.ant.pract KN 2081 Lüneburger Orgeltabulatur)
Heinrich Scheidemann (Hamburg 1596 – 1663)
Vom Himmel hoch da komm ich her
3 Verse
(aus Mus.ant.pract KN 2082 Lüneburger Orgeltabulatur)
Zuletzt aktualisiert: 18. Februar 2026 von Michael Eberth
Markuspassion
Das Libretto von Bachs Markuspassion wurde von Christian Friedrich Henrici, genannt Picander, geschrieben und ist vollständig erhalten, die Musik gilt als verschollen. Die Uraufführung fand am Karfreitag, dem 23. März 1731 statt, wurde aber möglicherweise noch öfters, mindestens jedoch einmal am Karfreitag, dem 27. März 1744 aufgeführt. Bei diesem Werk wandte Bach das Parodieverfahren an, d.h. er arbeitete schon vorhandene Sätze um und unterlegte sie mit dem Picanderschen Text. Dieser Praxis des, salopp gesprochen, „Recyclings“ verdanken wir einen großen Teil des Weihnachtsoratorums. Für die Markuspassion griff Bach auf vorhandene Sätze aus der Kantate Widerstehe doch der Sünde, BWV 54 und der Trauerode BWV 198 zurück. Die Rezitative und viele Arien bleiben aber verschollen und mußten, dem Text gemäß, neu komponiert werden.
Zuletzt aktualisiert: 13. Januar 2026 von Michael Eberth
Von Annavasanna bis Modocomor
Zuletzt aktualisiert: 23. Dezember 2025 von Michael Eberth
Orgelmusik zur Marktzeit
Michael Eberth, Orgel
Programm
Jean Adam Guilain (ca.1680 – ca.1739)
Suite du second ton (aus Pièces d’Orgue pour le Magnificat … 1707)
Prélude – Tierce en taille – Duo – Basse du Trompette –
Trio de Flutes – Dialogue – Petite Plein Jeu
Thomas Daniel Schlee (1957 – 10.11.2025)
Prélude op.6/IV (1981)
Michel Corrette (1709-1795)
aus Suite du 2e ton „mit dem Donner“ (aus Pièces pour l’Orgue dans un
Genre Nouveau, à l’usage des Dames Religieuses et à ceux qui
touchent l’Orgue, Paris 1787)
Plein jeu – Duo en Rondeau – Trio pour les Flûtes –
[sans désignation] – Grand jeu avec le tonnerre
Zuletzt aktualisiert: 18. Dezember 2025 von Michael Eberth
Weihnachtliche Orgelmusik
Programm
Franz Tunder (Lübeck 1614 – 1667)
Præludium in g
(aus Mus.ant.pract. KN 207/16, Ratsbücherei Lüneburg)
Paul Siefert (Danzig 1586 – 1666)
Puer natus in Bethlehem
8 Variationen
(aus Ms. Lynar B1, Staatsbibl. Berlin)
Matthias Weckmann (Hamburg 1616 – 1674)
Gelobet seystu Jesu Christ
Primus versus à 4 – Secundus versus Auff 2 Clavir – Tertius versus A 3 Voc
(aus Mus.ant.pract. KN 207/21, Ratsbücherei Lüneburg)
Delphin Strungk (Braunschweig 1601 – 1694)
Verbum caro factum est (Intavolierung einer Motette von Hans Leo Hassler)
(aus Mus.ant.pract. KN 209, Ratsbücherei Lüneburg)
Piotr Drusiński (Danzig 15?? – 1611)
Resonat in laudibus
(aus der Olivaer Orgeltabulatur F 15-286)
Anonymus (Lüneburg, 17. Jhdt.)
Resonet in laudibus
Christum wir sollen loben schon
(aus Mus.ant.pract KN 2081 Lüneburger Orgeltabulatur)
Heinrich Scheidemann (Hamburg 1596 – 1663)
Vom Himmel hoch da komm ich her
3 Verse
(aus Mus.ant.pract KN 2082 Lüneburger Orgeltabulatur)
Zuletzt aktualisiert: 4. Dezember 2025 von Michael Eberth
Okzident und Orient – Geschichten aus Hundertundeiner Nacht
Die weltberühmte Geschichtensammlung Tausendundeine Nacht, die aus Indien über Persien in die arabische Welt wanderte, beflügelt seit Jahrhunderten die Orientfantasien Europas. Zeitgleich mit der Epoche der europäischen Renaissance entstanden in Ägypten und Syrien die arabischen Originalhandschriften, auf die sich die Neuübersetzung von Claudia Ott stützt. Doch auch der Orient hatte seinen Okzident. Die „kleine Schwester“ von Tausendundeine Nacht, Hundertundeine Nacht, wuchs und gedieh im arabischen Westen, also im Maghreb und al-Andalus im heutigen Spanien. Wir verbinden Geschichten aus beiden Werken mit spanischer, italienischer und deutscher Renaissancemusik auf Nachbauten von Originalinstrumenten.
Für alle, die ein individuelles Weihnachtsgeschenk suchen, gibt es nach dem Konzert die Möglichkeit, am Büchertisch ein von Frau Ott signiertes Exemplar der Geschichten aus 101 Nacht in einer bibliophilen Ausgabe des Manesse Verlags oder die Neuübersetzung von 1001 Nacht im Verlag C.H.Beck zu erwerben.
Jacob Paix Ballo
Valente Lo ballo
Buxheimer Orgel
Mozart L Sonate
Schubert Landler
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