Das ist meine Freude

Deutsche Musik nach dem dreißigjährigen Krieg

Donnerstag, 25. Juli 2019, 20 Uhr ♦ München, Kreuzkapelle bei St. Michael, Eingang Ettstraße ♦ Konzert mit Studierenden des Instituts für historische Aufführungspraxis der Hochschule für Musik und Theater München

Julia Duscher, Sopran; Mirjam Sendtner, Theresa Seethaler, Barockvioline; Alexander Wiegmann, Orgel ♦ Prof. Michael Eberth, Konzeption, Moderation und musikalische Leitung

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Johann Rosenmüller (1620 – 1684)
Kantate Das ist meine Freude RWV.E27
für Sopran, zwei Violinen und Basso continuo
(aus Andere Kernsprüche, Leipzig 1652)

Johann Kaspar Kerll (1627 – 1693)
Sonata a 2 für zwei Violinen und Basso continuo

Heinrich Albert (1604 – 1651)
Bekehrung zum Herren Christo (JEsu, Quell gewünschter Freuden)
(aus 5. Teil Arien, etlicher theils geistlicher /zum Trost … Königsberg 1648)

Heinrich Ignaz Franz Biber (1644 – 1704)
Maria Verkündigung
für Violine und Basso continuo
(aus 16 Mysteriensonaten Ms., Salzburg ca. 1678)

Johann Kaspar Kerll (1627 – 1693)
Toccata quinta in C für Orgel

Heinrich Schütz (1585 – 1672)
Eile mich, Herr Gott zu erretten (In stylo oratorio), SWV 282
(aus Kleine geistliche Konzerte I, op.8, 1636)

Johann Rosenmüller (1620 – 1684)
Sonata seconda á 2
für zwei Violinen und Basso continuo
(aus Sonatae à 2,3,4,e 5 stromenti da arco et altri, Nürnberg 1682)

Dieterich Buxtehude (1637 – 1707)
Kantate Herr, wenn ich nur dich hab, BuxWV 38
für Sopran, zwei Violinen und Basso continuo
(aus der Düben Sammlung, Universität Uppsala)

Musica, cur siles?

Samstag, 6. Juli 2019, 19 Uhr und 20 Uhr ♦ Augsburg, Staatsgalerie in der Katharinenkirche, Maximilianstraße 46 (Zugang über Garten Schaezlerpalais)Die lange Nacht der Abenteuer

„Musica, cur siles?“ – Musik, warum schweigst Du? So lautet eine Textzeile der Trauermotette „Quis dabit oculis nostris fontem lachrymarum“, die Ludwig Senfl, Leiter der Hofkapelle Maximilians I. auf den Tod des Kaisers 1519 verfasste. Er adaptierte hierfür eine bereits bestehende Komposition des Italianers Costanzo Festa (ca 1490-1545), was möglicherweise durch den plötzlichen Tod Maximilians begründet ist. Dieses Werk, sowie weitere von Ludwig Senfls berühmtem Lehrer Heinrich Isaac und auch von König Heinrich VIII., einem ebenso den Musen zugetaner Herrscher, dem Maximilian im Jahre 1513 begegnet war, werden nicht schweigen- sondern erklingen.
FAMA – Forum für Alte Musik Augsburg
Andreas Pehl (Countertenor)
Iris Lichtinger (Renaissanceflöten)
Michael Eberth (Clavicytherium)
mehr Informationen hier und unter www.fama-augsburg.de

Tag der offenen Tür

29. Juni 2019, ab 15:30 Uhr bis 16:15 Uhr ♦ München, im Werksviertel Mitte„Sitzfeldt“

Georg Philipp Telemann: Sonate e-moll für zwei Oboen, zwei Violinen, zwei Violen und Basso continuo, TWV 50:4Evaristo Felice Dall’Abaco: Concerto a quattro da chiesa, op. 2 Nr. 1 d-MollJohann Sebastian Bach: Brandenburgisches Konzert Nr. 5, BWV 1050

L’Accademia Giocosa
Henrik Wiese, TraversflöteMarine-Amélie Lenoir, BarockoboeTobias Vogelmann, BarockoboeMarije Grevink, BarockviolineValérie Gillard, BarockviolineDavid van Dijk, BarockviolineAnja Kreynacke, BarockviolaVeronique Bastian, BarockviolaMarco Postinghel, FagottHanno Simons, BarockvioloncelloLukas Richter, Kontrabass Michael Eberth, Cembalo

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1. Kaiserliche Nacht

Samstag, 22. Juni 2019, 18:30 Uhr ♦ Augsburg, Maximilianmuseum ♦ Kaiserliche Nächte ♦ Musik aus dem Augsburger Liederbuch, dem Buxheimer Orgelbuch und von Ludwig Senfl, Heinrich Isaac, Philipp Verdelot, Costanzo Festa u. a. ♦  Andreas Pehl, Altus ♦ Iris Lichtinger, Renaissance-blockflöten ♦ Michael Eberth, Clavicytherium

Dialogführung – Musik zur Zeit Caravaggios

Gerard van Honthorst, Musikalische Gesellschaft (Konzert), 1623
Washington, D.C., National Gallery of Art, Patrons‘ Permanent Fund and Florian Carr Fund

Mittwoch, 26. Juni 2019, 17 Uhr ♦ München, Alte Pinakothek ♦ Musik und Instrumente im Zeitalter der Caravaggisten – Dialogführung zu Gemälden des 17. Jahrhunderts ♦ Ob Musikanten, lautenspielende Prostituierte oder fröhliche Gesellschaften: Das bunte Nachtleben und Geselligkeit im Rom und den Niederlanden des 17. Jahrhunderts ist ohne Musik kaum vorstellbar. Welchen Stellenwert sie in jener Zeit hatte und welche Instrumente gespielt wurden, wird im Dialog mit Prof. Michael Eberth von der Hochschule für Musik und Theater München zu entdecken sein3 Euro zzgl. Eintritt | Begrenzte Anzahl an Teilnahmeplätzen | Tickets ab 10.00 Uhr an der Tageskasse (kein Vorverkauf möglich), weitere Informationen hier